Konzept für Fortgeschrittene

Dieser Ansatz meines Gitarrenunterrichts richtet sich an all jene Musiker, die schon einige Jahre spielen, möglicherweise auch in Bands, und schon etwas Erfahrung mitbringen. Auch Musiker, die eine professionelle Laufbahn einschlagen wollen sind hier richtig.

Oftmals kommt man an einen Punkt, an dem man glaubt, sich zu wiederholen, alles schon einmal gespielt zu haben und nicht mehr so recht weiter kommt. Es kann auch sein, dass es in der Band immer wieder an ähnlichen Punkten hakt und man bestimmte Passagen „so hin schrammelt“ – bei der Lautstärke hört es eh niemand so recht …

Geht es dann ans Aufnehmen (und man soll zum Click spielen / Du hörst Deine Gitarre solo …) oder eine Session mit neuen Leuten, dann kann die ganze schöne Souveränität plötzlich schnell dahin sein. Auf einmal geht nichts mehr, was sonst so toll funktioniert hat!

Um in allen musikalischen Situationen bestehen zu können, mehr noch: Spaß zu haben und ausdrucksstark, individuell und spontan spielen zu können, bedarf es eines guten Gehörs, einer soliden Technik und einem fundierten theoretischen Wissen.
Das alles ist beileibe kein Hexenwerk sondern mit den richtigen Methoden vergleichsweise einfach zu erreichen.

Auszug aus den Lerninhalten:

  • Haltung der linken & rechten Hand → eine falsche Haltung/Technik verhindert oft ein schnelles & sauberes Spiel
  • Techniken der linken & rechten Hand → Hammer-Ons, Pull-Offs, Tapping, Sweep-Technik, Speed-Picking, Flat-Picking, Vibrato-Hebel usw.
  • Timing Übungen mit 8tel, 16tel, 8tel-Triolen, 16tel-Triolen, Shuffle, gebundene & punktierte Noten usw. → ein gutes Timing ist das A & O!!
  • Gehörbildung/ Ear Training → wenn man es nicht hört, kann man es auch nicht spielen!
  • Harmonielehre/Musiktheorie → lässt einen effizenter & spontaner spielen.
  • Intervalle, 3 & 4-stimmige Akkorde + Tensions, Quintenzirkel, Modes uvm.
  • Tonleitern/Scales/Lagenspiel → keine „blinden“ Bereiche mehr: das Griffbrett kennen wie seine Westentasche!
  • Spezielle Akkord-Griffe → wir haben „leider“ nur 6 Saiten & 4 Spielfinger – macht aber nichts, denn daraus kann man eine Menge machen!
  • Kompositionstechnik/Melodie Entwicklung/Improvisation

Notenkenntnisse sind keine Voraussetzung!

Es lohnt sich aber absolut das Notenlesen- und schreiben zu erlernen, denn viele interessante Sachverhalte lassen sich praktisch nur so richtig vermitteln.
Darüberhinaus eröffnet sich einem eine völlig neue Welt von Möglichkeiten!
Mit der richtigen Methode ist es nicht ansatzweise so schwer, wie wie es erscheinen mag – so gesehen eine sehr leicht zu erlernende Sprache!